DSGVO verunsichert Kunden

Geschrieben am 15.06.2018 von Peter Müller
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Die neue EU-DSGVO verunsichert die Käufer von Adressen. Ist der Kauf von Adressen für das Direktmarketing auch nach Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai dieses Jahrs noch legal? Die Antwort darauf ist ein eindeutiges Ja. Unsere Adressen stammen durchweg aus öffentlich zugänglichen Quellen. Privatadressen werden aus Datenschutzgründen nach Häuserblöcken geclustert, so dass man von den gelieferten Daten nicht mehr auf eine einzelne Person schließen kann. Die Daten werden durch diese Maßnahme komplett anonymisiert.

Persönliche Ansprechpartner werden aus den Handelsregistereintragungen übernommen und stehen somit ebenfalls öffentlich zur Verfügung.

Kauf von Daten weiterhin erlaubt.

Die neue Datenschutzgrundverordnung kennt sogenannte Erwägungsgründe, die beispielsweise Ausnahmen regeln. Demnach kann die Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung als eine einem berechtigten Interesse dienende Verarbeitung betrachtet werden. Für die Ansprechpartner in den Firmen ist Artikel 9 Absatz 2 DSGVO anzuwenden. Demnach gilt das Verarbeiten personenbezogener Date als zulässig, wenn die betroffene Person die Daten selbst offensichtlich öffentlich gemacht hat,

Kunden können weiterhin vertrauen

Auch wenn das DSGVO im Bereich des Handels mit Adressen viele Käufer von Adressen verunsichert hat, können sie weiterhin darauf vertrauen, dass der Handel mit Adressen zum >Zwecke des Direktmarketings legal ist. Da für Unternehmen das Werben von Neukunden ein berechtigtes Interesse ist, steht dem Kauf und Verkauf von Adressen nichts im Wege.

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